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Ergänzung 20.12.2017 Verweis Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages:


 

Heute im Bundestag vom 7. Dezember 2017 informiert über den Rentenbericht der Bundesregierung mit dem Titel „Gute Kassenlage“ (s. nebenstehenden Download)

Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung rechnet auch in den nächsten Jahren mit steigenden Beitragszahlern und somit steigenden Einnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht 2017 hervor, der nun als Unterrichtung (19/140) durch die Bundesregierung vorliegt. Demnach wird für 2018 mit einer Zunahme der Arbeitnehmer um rund 1,2 Prozent und für 2019 mit einer weiteren Zunahme von 0,9 Prozent gerechnet. Auch bei den Bruttolöhnen rechnet die Regierung mit Steigerungsraten zwischen 2,7 Prozent bis 2,9 Prozent in den Jahren 2018 bis 2022. Auch im laufenden Jahr, bis Oktober 2017, sind die Beitragseinnahmen deutlich gestiegen, um 4,4 Prozent zum Vorjahreswert. Für Ende 2017 wird deshalb eine Nachhaltigkeitsrücklage von 32,9 Milliarden Euro erwartet, das entspricht 1,59 Monatsausgaben.

Nach den Modellrechnungen der Bundesregierung steigen die Renten bis 2031 deutlich um rund 36 Prozent an. Das Sicherungsniveau vor Steuern (Verhältnis von Renten zu Löhnen) sinkt dem Bericht zufolge jedoch von aktuell 48,2 Prozent auf 44,6 Prozent im Jahr 2031. Demnach soll auch der Beitragssatz nach einer Absenkung auf 18,6 Prozent im Jahr 2018 wieder steigen. Jedoch wird dies erst ab 2022 erwartet. Der Beitragssatz soll im Jahr 2031 rund 21,9 Prozent betragen.

 

 

 

Verknüpfte Artikel:

Paritätische Broschüre "Mut zur Korrektur: Ein alterssicherungspolitischer Auftrag" und Artikel "Altersarmut bekämpfen: Paritätischer fordert Reform der Alterssicherung"

Alterssicherung - Rentenversicherungsbericht2016 der Bundesregierung

Rentenversicherungsbericht 2014 der Bundesregierung - Renteneintrittsalter deutlich gestiegen

 

Downloads:

pdf 17 1207 Bundestag Rentenversicherungsbericht 2017 1900140 (1.53 MB)

Downloads für Mitglieder:

 

 

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