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Das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. hat die anliegenden Empfehlungen am 16. September 2020 verabschiedet.

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist in Deutschland von regional deutlich unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Zumindest in den großen Großstädten und in Ballungsgebieten sind die Wohnkosten in den letzten 5 - 10 Jahren deutlich gestiegen, während die Einkommen nicht überall und nicht in allen Einkommensgruppen in gleichem Maße gestiegen sind. Vor diesem Hintergrund und den erheblichen Herausforderungen, Menschen unter diesen Bedingungen nach dem Verlust der Wohnung in mietvertraglichen Wohnraum zu (re-)integrieren, hat die Prävention als Handlungsfeld der Wohnungsnotfallhilfe deutlich an Bedeutung gewonnen. Um Wohnungsnotfälle und insbesondere Wohnungslosigkeit zu vermeiden, müssen öffentliche Akteurinnen und Akteure sowie die Freie Wohlfahrtspflege die vorhandenen gesetzlichen Möglichkeiten nutzen sowie die notwendigen Ressourcen dafür bereitstellen und ausschöpfen.

In den vorliegenden Empfehlungen werden konkrete Fallkonstellationen angesprochen, in denen Menschen von Wohnungslosigkeit bedroht sind.
Die Empfehlungen formulieren dabei zum einen Maßnahmen auf der Einzelfallebene (also Maßnahmen zum individuellen Wohnraumerhalt) und zum anderen Maßnahmen auf der strukturellen Ebene (z.B. Kooperation, Schaffung von Fachstellen etc.). In einem Anhang werden aktuelle Rechtsnormen erläutert, die zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie erlassen wurden und für Maßnahmen zum Wohnraumerhalt bedeutsam sind.

 

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Downloads für Mitglieder:

pdf DV 30 19 Wohnraumerhalt in Kommunen (530 KB)

 

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