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Die Corona Krise hat weitreichende wirtschaftliche und soziale Auswirkungen. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Umsatzausfälle führen bei vielen Menschen zu finanziellen Engpässen. Dies wird zwangsläufig dazu führen, dass sie die Miete schwer bis gar nicht mehr zahlen können. Es drohen Kündigungen und damit zusammenhängend der Verlust der Wohnungen.

Die Politik hat zwar reagiert und verfügt, dass den Menschen, die Corona-bedingt bis Ende Juni diesen Jahres keine oder nicht vollständig Miete zahlen können, nicht gekündigt werden kann. Die Mietschulden bleiben jedoch und müssen innerhalb von zwei Jahren ausgeglichen werden, sonst droht die Kündigung später. Ob sie diese bei der jetzt einsetzenden starken Rezession abtragen können, ist fraglich.

Konzepte sind gefragt, um hier gegenzusteuern. Einerseits muss der Kündigungsschutz verbessert werden und Mieter*innen durch Mietpreisbegrenzung vor Überschuldungen bewahrt werden. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass Menschen zwangsgeräumt werden. Hilfe bei Mietschulden und Wohnungsverlust bieten schon jetzt die Sozialleistungsbehörden, allerdings sehr unzureichend. Hier muss kurzfristig aber auch langfristig etwas getan werden. Die Pandemie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, es bedarf staatlicher Intervention. Das Netzwerk Mieten und Wohnen hat im Webinar zum Thema "Wohnen in der Corona-Krise“ vom  10. Juni 2020 Lösungsansätze vorgestellt und zur Diskussion geladen.

Nachfolgend die Präsentationen zum download. 

 

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Downloads für Mitglieder:

pdf Miethoehen Bund Laender Tietzsch Teil2 (32 KB)

pdf Miethoehen Bund Laender Tietzsch Teil1 (72 KB)

pdf Verbesserung Kuendigungsschutz Raabe (1.04 MB)

 

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