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Der Abschlussbericht zum BMG-Projekt "Sterben zuhause im Heim (SiH) – Hospizkultur und Palliativkompetenz in der stationären Langzeitpflege"der Universität Augsburg wurde veröffentlicht (Projektleiter Prof. Dr. Werner Schneider, Soziologie, Projekt von 11/2015 bis 10/2017).

Aus der Projektbeschreibung:
Es gibt zwei Erkenntnislücken: Zum einen fehlt ein systematischer Überblick über den Stand der Forschung und der Literatur zu Kennzahlen der Pflegeeinrichtungen sowie zu den zahlreich vorhandenen Modell- und Pilotprojekten im Bereich Hospizkultur und Palliativkompetenz in der stationären Langzeitpflege. Zum anderen ist zu wenig darüber bekannt, wie programmatische Konzeptionen und Willensbekundungen zu Hospizkultur und Palliativkompetenz im Versorgungs- und Betreuungsalltag der konkreten Einrichtungen erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden können.
Forschungsziel der geplanten Studie ist deshalb eine umfassende systematische Aufarbeitung des Ist-Stands zur Identifikation der förderlichen und hemmenden Faktoren bei der Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz im Heim. Diese umfasst 1) eine Literaturanalyse, 2) eine ExpertInnenbefragung, 3) die Erfassung/ Analyse des Entwicklungsstands von Pflegeeinrichtungen in der Breite (Vollerhebung) und 4) die Erfassung/Analyse der Versorgungs- und Betreuungsrealität in Einrichtungen in der Tiefe (Fallstudien).
Darauf aufbauend sollen als Umsetzungsziel die gewonnenen Befunde in praxistaugliche – d.h. nicht allgemein-konzeptionelle, sondern auf konkrete, typische institutionell-organisatorische Merkmale und Rahmenbedingungen hin abgestimmte – Handlungsempfehlungen zur Einführung und Sicherung einer verbesserten Versorgung und Betreuung Sterbender im Heim ‚übersetzt‘ werden, um eine Überweisung ‚zum Sterben ins Krankenhaus‘ möglichst zu vermeiden. Die Studie soll vor allem einen Beitrag für eine nachhaltige und alltagstaugliche Umsetzung der konzeptionellen Zielvorgaben in der Breite liefern.

Weitere Informationen

 

 

Die Broschüre "Palliativ- und Hospizversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund" der Universität Göttingen informiert u.a. über den aktuellen Stand und gibt Handlungsempfehlungen für Hospiz- und Palliativversorger. Sie wurde von Maximiliane Jansky und Friedemann Nauck von der Klinik für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen mit Unterstützung  des Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie Niedersachsen erstellt.

 

Verknüpfte Artikel:

 

Downloads:

pdf 18 0524 SiH Sachbericht FINAL 2018 05 22 (1.87 MB)

 

  pdf 18 0606 Palliativ und Hospizversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund (1.90 MB)

Downloads für Mitglieder:

 

 

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