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Berlin: (hib/PEZ) Barrierearme und -freie Wohnformen sollen in diesem Jahr erstmals Teil des Mikrozensus werden. Wie die Bundesregierung in der Antwort (19/2590) auf eine Kleine Anfrage (19/2251) der FDP-Fraktion schreibt, würden die 2019 vorliegenden Ergebnisse eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet erlauben. Derzeit gibt es keine amtliche Statistik zu dem Themenkomplex. Die Bundesregierung listet indes gestaffelt nach Bundesländern Zusagen in Anzahl, Volumen und Wohneinheiten auf, die die Förderbank KfW im Zuge ihres Programms "Altersgerecht Umbauen" seit 2010 erteilt hat. Sie bestätigt, dass das Zuschussprogramm nach regelmäßiger Aufstockung nun bei 75 Millionen Euro jährlich bleiben soll. Ob eine Kreditvariante mit Bundesmitteln wiedereingeführt wird, werde geprüft. Das Programm läuft seit 2012 mit KfW-Eigenmitteln.

Dauerhaft angelegt sei auch ein Programm zur Einbruchsicherung, für das 50 Millionen Euro jährlich bereit stünden. Die Antwort liefert auch Daten zur bisherigen Nutzung der Programme und zu nicht abgerufenen Mitteln. Allerdings erschweren zwischenzeitliche neue Auf- schlüsselungen die Vergleichbarkeit.

Nach einer Studie der Prognos AG werden bis zum Jahr 2030 etwa 2,9 Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt, was nach dem Stand von 2014 einem Investitionsvolumen von etwa 50 Milliarden Euro entspricht.

 

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