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Die Freie Wohlfahrtspflege prägt und trägt die soziale Infrastruktur zwischen Staat und Markt. Im Alltag wie in Krisensituationen sind es die gemeinnützigen Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege, vor allem die hauptamtlich und freiwillig engagierten Menschen, die Unterstützung leisten und den sozialen Zusammenhalt fördern. Die politischen Debatten um die Gestaltung der Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit, die Förderung sozialer Innovationen und Weiterentwicklung des Sozialen müssen dies künftig noch stärker berücksichtigen.

Die Gemeinnützigkeit ist mehr als ein steuerrechtlicher Status. Sie beschreibt auch eine Haltung: Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, zur aktiven Mitgestaltung des Sozialen und zur Übernahme von Verantwortung für sich und andere. Sie muss gestärkt werden, denn sie ist die Basis für eine solidarische, partizipative und inklusive Gestaltung unseres Gemeinwesens. In den Debatten um soziale Innovationen, Digitalisierung und die solidarische Gestaltung von Sorgearbeit setzen die gemeinnützigen Organisationen wesentliche neue Impulse. Zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen sind zivilgesellschaftliche, gemeinnützige Organisationsformen bestens geeignet und verdienen deshalb mehr Unterstützung.

In dem beigefügten Positionspapier "Freie Wohlfahrtspflege: gemeinnützig und innovativ in die Zukunft" legen die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege gemeinsam ihr Verständnis von sozialen Innovationen dar. Sie entwickeln Prinzipien für den Umgang mit aktuellen Herausforderungen, formulieren Handlungsmöglichkeiten und erteilen dabei allen Bestrebungen eine Absage, zivilgesellschaftliches Handeln durch den Markt und gemeinnütziges Wirken durch profitorientiertes Wirtschaften zu verdrängen.

 

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