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Das Bundesamt für Bauwesen und Raumforschung hat im März 2021 die Raumordnungsprognose 2040 veröffentlicht. Mit der Raumordnungsprognose des BBSR lässt sich regional differenziert einschätzen, wie sich Bevölkerung, Haushalte und die Zahl der Erwerbspersonen künftig entwickeln könnten. In die Annahmen der Prognose fließen mittel- und langfristige Entwicklungen der Vergangenheit ein – etwa die Wanderungen als wichtige Determinante. Die Raumordnungsprognose geht immer vom Status quo aus: Sie prognostiziert, was passiert, wenn die Rahmenbedingungen unverändert bleiben. Das heißt, all die Prognosewerte gelten als wahrscheinlich, wenn bestehende Strukturen und Entwicklungen unter dem diskutierten Annahmegerüst auch in der Zukunft Bestand haben werden. Wir stellen deshalb die Annahmen in unseren Publikationen zur Bevölkerungsprognose ausführlich dar.

Die Bevölkerungszahl Deutschlands sinkt bis 2040 um 1% auf 81,9 Millionen Einwohner. Im Zuge dieser Entwicklung setzen sich die demografischen Alterungsprozesse flächendeckend fort. Während das Durchschnittsalter bis 2040 um 1,6 Jahre (+3,5 %) steigt, zeigen sich bei ausgewählten Altersgruppen der Bevölkerung folgende Trends: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen steigt bis 2040 um 0,6 Millionen beziehungsweise 3,8 %, die Zahl der erwerbsfähigen Bevölkerung (20 bis unter 65 Jahre) verringert sich hingegen um 5,5 Millionen (−11 %). Die Zahl der Bevölkerung im Rentenalter (65 Jahre und älter) wächst am stärksten. Sie wird sich bis 2040 um 4,1 Millionen Menschen erhöhen, das ist ein Zuwachs von 23 %.

 

 

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21 0300 BBSR Raumordnungsprognose 2040

 

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