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Frau Prof. Dr. Sabine Metzing von der Universität Witten/Herdecke hat für das Bundesministerium für Gesundheit das Projekt "Die Situation von Kindern und Jugendlichen als pflegende Angehörige" durchgeführt. Diese werden in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Das Vorhaben verfolgte deshalb das Ziel, einen Beitrag zur Entwicklung und Etabliemng von bedarfsgerechten Hilfsangeboten für pflegende Kinder und Jugendliche zu leisten sowie die Thematik in die Öffentlichkeit zu tragen und dafür zu sensibilisieren.

Kinder und Jugendliche, die sich regelmäßig um chronisch kranke Familienmitglieder kümmern, ihnen helfen und sie pflegen, werden als Gruppe pflegender Angehöriger kaum wahrgenommen. Die Kinder und Jugendlichen selbst reden, aus Angst stigmatisiert oder ausgegrenzt zu werden, wenig über die Aufgaben, die sie in der Familie übernehmen müssen. Dieses Engagement wirkt sich nicht zwangsläufig negativ auf die Kinder und Jugendlichen aus, sondern nur dann, wenn die Pflege den Alltag der Kinder dominiert und zur unüberwindbarer Belastung wird.

Wie viele Kinder und Jugendliche genau betroffen sind, ist nicht bekannt. Das Vorhaben verfolgte deshalb das Ziel, die Thematik in die Öffentlichkeit zu tragen und einen Beitrag zur Entwicklung und Etablierung von bedarfsgerechten Hilfsangeboten für pflegende Kinder und Jugendliche zu leisten.

 

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