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Unter der Überschrift "Gute Rentenpolitik hilft gegen Altersarmut" schlägt der Paritätische Gesamtverband heute gemeinsam mit den Partnern im Netzwerk für eine gerechte Rente einen 6-Punkte-Plan vor. Ohne ein solches Sofortprogramm der Alterssicherungspolitik wird sich die Zahl der Menschen, die im Alter Grundsicherung beziehen, langfristig deutlich erhöhen, Altersarmut wird zunehmen. Insbesondere dürfen nicht Menschen von Altersarmut betroffen sein, die auf ein langes Arbeitsleben zurückblicken.

Das Netzwerk Gerechte Rente fordert für eine an der Zukunft orientierte Alterssicherungspolitik:

die Rente nach Mindestentgeltpunkten fortzuführen, davon profitieren insbesondere Frauen

  • die Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten abzuschaffen. Die Verbesserungen einschließlich der längeren Zurechnungszeit müssen wertgleich auf diejenigen übertragen werden, die schon heute eine Erwerbsminderungsrente beziehen,
  • (hoch-)schulische Bildungszeiten wieder zu bewerten
  • bei Bezug von ALG II wieder Beiträge zu zahlen – entsprechend 0,5 Entgeltpunkten pro Jahr und
  • die Regelbedarfe in der Grundsicherung anzuheben und einen Freibetrag für die gesetzliche Rente einzuführen

damit diese nicht voll angerechnet wird – dieser soll auch in der Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) gelten.

Position und Hintergründe nebenstehend als Download.

 

Verknüpfte Artikel:

BAGSO - Offener Brief Altersarmut - jetzt vorbeugen 26.10.09 ...

Altersarmut: Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Reform der Altersgrundsicherung ...

Paritätische Broschüre "Mut zur Korrektur: Ein alterssicherungspolitischer Auftrag" und Artikel "Altersarmut bekämpfen: Paritätischer fordert Reform der Alterssicherung" ...

Downloads:

 

Downloads für Mitglieder:

pdf 18 1214 Netzwerk Gerechte Rente Positionspapier (1.28 MB)

 

 

Hauptkategorie: Ältere Menschen / Altenhilfe
Kategorie: 5 Ältere Menschen / Seniorenpolitik allgemein
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